In diversen Postings habe ich mich gegen den Selbstmord ausgesprochen. Mein Argument war, dass Bilanzierung des gelebten Lebens gegenüber dem ungelebten Rest in der Regel nicht durchführbar ist.
Ich möchte dies noch einmal an einem Beispiel diskutieren, indem ein Selbstmordversuch tatsächlich eine Verbesserung mit sich brachte: Ein Bekannter litt an schweren, chronischen Schmerzen, die nicht diagnostiziert und nicht behandelt werden konnten, obwohl er Spezialisten in aller welt aufsuchte. Irgendwann wollte er sich as Leben nehmen, wurde aber gerettet. In der nachfolgenden psychatrischen Behandlung bekam er Psychopharmaka, die die Schmerzen verschwinden ließen - und seine Lebensqualität hat sich erhöht.
Nur ist dies kein Beispiel, dass ein Selbstmordversuch sinnvoll ist. mein Bekannter hatte Glück. Es wäre möglich gewesen, dass er früher oder später auch Glück gehabt hätte, und ein Arzt ihm ein solches Medikament verschrieben hätte, das seine Leiden erleichtert. Es hätte auch paassieren können, dass er korrekt diagnostiziert wird oder seine Schmerzen von allein verschwinden. Tatsächlich kann ich die Entscheidung meines Bekannten nachvollziehen, dennoch glaube ich nciht, dass Selbstmord eine Chance ist.
Pride
vor 3 Jahren

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen