Vor ein paar Tagen war David bei uns zu Besuch (der Name ist geändert). David ist ein Amerikaner aus Ohio, der sich selber nicht als schwul oder bi klassifizieren will. Mit Mitte 20 ist er jünger als wir. Er hat kurz geschorenen blonde Haare und einen 5-Tage Bart, einen Bauch und eine behaarte Brust – ein gestandener junger "Bär". Wir zeigten ihm die Stadt und landeten in einem ausgezeichneten deutschen Restaurant, wo wir ihm den Pfälzer Saumagen empfohlen haben, der ihm auch sehr schmeckte.
Wir hatzen einen sehr angenehmen Abend mit interessanten Gesprächen und landeten schließlich bei uns zu Hause. David war sehr schüchtern, wir waren uns aber sicher, dass David gerne Sex mit uns hätte. Als wir ihn fragten, nahm er sich ein Herz und bejahte es. Kurze Zeit lagen wir auf der Couch und küssten uns. Er war wie ausgehungert nach Berührungen und Küssen. Wir kamen mehrfach an dem Abend und lagen dann lange Zeit schwer atmend über- und nebeneinander und schliefen dann zu dritt im Bett nebeneinander ein.
Für mich war es eine tolle Erfahrung, die ich mitsamt allen Aspekten genoss. Ich liebte es, den vertrauten Körper meines Mann zu liebkosen und gleichzeitig den unbekannten Körper unseres Gastes: sein schnaufen, seinen Gesichtsausdruck beim Orgasmus, die Reaktionen seines Körpers bei meinen Berührungen und auch die Zungenküsse zu dritt.
Am nächsten Morgen musste David aufbrechen und setzte seine Reise durch Deutschland fort. Ihm fiel der Abschied wohl schwer, denn es hat ihm gut bei uns gefallen. Auch ich fand es schade, dass wir den Burschen nicht so schnell wiedersehen werden.
Für mich wäre das ein optimales Beziehungsmodell: Mein Ehemann und ich haben einen gemeinsamen Freund, den wir alle paar Monate sehen, mit dem wir interessante Dinge unternehmen und auch gemeinsame Nächte verbringen.
Pride
vor 3 Jahren

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